BOROVANY (FORBES) - Ein Dorf, das bereits im Jahre 1186 erwähnt wird, wurde Ende des 13. Jahrhunderts zum Sitz des Adelsgeschlechtes der Wittigonen und später fiel es dem Geschlecht Rosenberg zu. Der nächste Besitzer Petr von Linda gründete 1455 in Borovany ein Augustinerkloster mit der Kirche Mariä Heimsuchung, die im spätgotischen Stil in den Jahren 1455-1466 aufgebaut wurde. Ihr Barockturm stammt aus dem Jahre 1729. 1746 wurde auf der nördlichen Seite der Kirche eine Barockkapelle mit einer reichen Freskoausschmûckung ausgebaut. Zum Sitz der Kloster- prälaturdiente das repräsentative dreiflûglige Barockgebäude, erbaut 1760-1770. Nach der Klosterauflõsung im Jahre 1785 wurde es von der Familie Schwarzenberg, dem damaligen Besitzer von Borovany, als Schloß verwendet. Derzeit dominiert dieses einstöckige Gebäude am Hauptplatz und auch in der ganzen Stadt Borovany. Gegenûber dem Schloß, auf der Gegenseite des Platzes, steht ein Barockrathaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und im hiesigen Park befinden sich ein Granitpranger vom Jahre 1656, eine Statuengruppe des Hl. Jan Nepomucký aus der Zeit nach 1730 und ein Denkmal des Jan Žižka von Trocnov, enthüllt im Jahre 1893.

Besichtigen Sie in Borovany

Ehemaliges Augustinkloster
die Führungen umfassen die Marienkirche, Skapulier Kapelle, Ausstellung der barocken Statuen, Exposition über Geschichte des Klosters im gotischen Kreuzgang
Kontakt: Informationszentrum Borovany, Žižkovo nám. 107, Borovany / www.borovany-cb.cz
Geöffnet: IX. - VI. nach vorheriger telefonischen Anmeldung, VII. -VIII. Dienstag - Sonntag 10.00, 11.30, 13.00, 14.30, 16.00   

Park mit exotischen Tieren
Besichtigung von exotischen Tieren (Tiger, Affen, Lamas...), Imbiss Zum Krokodil - Dvorec u Borovan 17, Herr Ambrož
Geöffnet: V.-VIII. Montag – Sonntag 9.00 - 18.00, IX.-X. Montag – Sonntag 9.00 – 17.00

Freilichtmuseum Eiserner Vorhang
Wie der „Eiserne Vorhang“ unter dem Kommunismus aussah (originelle Drahtzaunsperre, tief gepflügter Bodenstreifen, eine Schattenwand, Grenzsteine, Wachturm, Panzerwagensperren...) – Geschichte der Staatsgrenze zwischen den Jahren 1950 – 1990.
1 km westlich von Borovany auf der Strasse nach Ostrolovský Újezd, hinter den Eisenbahnschranken   
Trocnovská ulice 237, Borovany - Herr Marek / www.volny.cz/spsb
Geöffnet: XI. - VI. Montag – Sonntag 9.00 -17.00, VII.-VIII. Montag – Sonntag 9.00 - 18.00 - Imbiss U vlèáka

Jan Žižka von Trocnov - Denkmal (Hussitenmuseum)
Eines der meistbesuchten touristischen Ziele in der Gegend von Borovany ist das Areal des ehemaligen Trocnov, wo der Hussitenheerführer Jan Žižka von Trocnov geboren ist. In dem Areal befinden sich ein kleines Hussitenmuseum und ein Lehrpfad mit den archäologisch nachgewiesenen Resten der ehemaligen Gehõfte und mit dem Jan Žižka – Denkmal.
Trocnov / www.pamatnikjz.cz
Geöffnet: V.-IX. Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.00
 

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Touristische Möglichkeiten rund um Borovany

Èeské Budìjovice (17 km nordwestlich von Borovany)– gegründet vom König Pøemysl Otakar II. im Jahr 1265 am Zusammenfluss von Vltava und Malše, der quadratische Hauptplatz mit historischen Wandelganghäusern, mit dem barocken Samson Brunnen, mit dem verteilten barocken Rathaus mit einem Glockenspiel, die Hl. Nikolaus Kathedrale, der Renaissanceturm Schwarzer Turm – 72 m hoch und weitere bedeutende historische Denkmäler. / www.c-budejovice.cz

Èeský Krumlov (30 km südwestlich von Borovany)- in einer einmalichen Geländelage von Mäandern im Moldautat ist durch die Wittigonen, die Herren von Krumlov, eine Burg mit Vorburgansiedlungen gegründet worden, seit dem J.1302 durch Erbschaft im Besitz der Rosenberger. Eines der machtvollsten Geschlechter in Böhmen hat Krumlov zum Zentrum einer ausserordentlich ausgedehnten Herrschaft gemacht. Der einzigartige Denkmalkomplex ist im Jahre 1992 in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen worden. / www.ckrumlov.cz

Dobrá Voda u Horní Stropnice (25 km südlich von Borovany) – ein beliebter Wallfahrt- und früher auch Kurort am Fusse des Berges Kraví hora, die mächtige barocke Maria Himmelfahrt Kirche erbaut von Unbekannten in den Jahren 1708-1715, mit einheitlicher barocken Einrichtung aus dem 18. Jh., unterhalb der Hauptstiege eine dreiteilige Kapelle mit einer Heilquelle. / www-horni-stropnice.cz

Doudleby - liegt 10 km südlich von Èeské Budìjovice am Fluss Malše, das Ort bekannt vor allem durch die Ethnographie.

Kojákovice – 9 km östlich von Borovany, ein Dorf mit sehr gut erhaltener Volksarchitektur, dem sgn. Bauernbarock
- Dorfmuseum
Kontakt: Rožmberk o.p.s., Husova 143, Tøeboò /
www.rozmberk.org
Geöffnet: IV. - IX. Montag - Mittwoch, Freitag - Sonntag 10.00 - 17.00

Lišov – traditionelle Möbelfertigung, neugotische Kirche aus den Jahren 1862 – 65, ehemaliges Spital aus dem Jahre 1677. / www.lisov.cz
- Schwarzenbergisches Spital und Museum von F. M. Èapek - Tøída 5. kvìtna 129, Lišov
Geöffnet: Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.30 – 17.00, Mittwoch 10.30 - 18.00, Samstag 13.00 - 16.00
- Museum der alten Spielgeräte - Tøída 5. kvìtna 315/19, Lišov
Geöffnet: V. - IX. Montag - Freitag 9.00 - 17.00

Nové Hrady (18 km südlich von Borovany) - das Zentrum von Novohradské hory (Gratzener Bergen), erstmals erwähnt im Jahr 1279, die ursprünglich gotische Burg aus dem 13. Jh., das ursprüngliche Renaissancerathaus aus dem 16. Jh., die spätgotische Kirche des Hl. Petr und Paul und das dazugehörige barocke Servitenkloster aus den Jahren 1679- 1685, die neugotische Gruft des Grafengeschlechts Buquoy. / www.novehrady.cz
- Burg Nové Hrady - Komenského 33, Nové Hrady / www.npu.cz
Geöffnet:  VI. Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.15, VII.,VIII. Montag - Sonntag 9.00 - 17.15, IX. Dienstag - Sonntag 9 - 16.0
- Barmherzigkeitskloster /
www.npu.cz

Novohradské hory (Gratzener Berge) - mit ihren umfangreichen Grenzwäldern, den kristallklaren Bächen und dem angenehmen Klima werden diese nach ihrer Kundmachung sicher zu den Schutzgebieten mit der am meisten erhaltenen Natur gehören. Hier befindet sich auch Zofinsky Urwald – das älteste Naturschutzgebiet in Böhmen (1838). / www.tsviny.cz/nhory/nhory.htm

Rudolfov (östlich von Èeské Budìjovice) – in der Umgebung seit dem 14. Jh. der Silberabbau, welcher der Höhepunkt im 16. Jh. hatte, das Abbau- gebiet in Rudolfov – 13 km lang und 1 km breit . Das Vorkommen vom reinen Silber, Galenit und in Dobra Voda vom Gold. / www.mestorudolfov.cz
- Museum des Bergbaus - Stadtbibliothek, Adamovská Str.
Geöffnet: Montag, Donnerstag 13.00 - 18.00, Mittwoch 9.00 - 15.00

Øímov (14 km südwestlich von Borovany) - ein umfangreicher Wallfahrtskomplex erbaut im 17. und 18. Jh. von den Jesuiten aus Cesky Krumlov, die Kirche des Hl. Geistes, die Loretan Kapelle, der Glockenturm. In der Umgebung des Ortes sind die Kapellen eines einzigartigen Kreuzweges verteilt.

Slepièí hory – hügelige Landschaft mit den ältesten Siedlungen in Südböhmen und den Resten der keltischen Kultur, der höchste Berg ist Kohout (der Hahn) 869 M.ü.d.M.

Trhové Sviny (8 km südlich von Borovany) – in der Mitte des 13 Jh. wurde die Siedlung und die Burg gegründet, ursprünglich frühgotische Maria Himmelfahrt Kirche vom Ende des 13. Jh., umgebaut in der zweiten Hälfte des 15. Jh., an der Südseite des Hauptplatzes Bürgerhäuser mit erhaltenem Wandelgang , in der Mitte das Rathaus, die barocke Kirche der Hl. Dreifaltigkeit aus den Jahren 1708 -1710 mit einem sechskantigen Ambit. / www.tsviny.cz
- Buškùv hamr - Hammerwerk
Geöffnet: V.,IX.,X. Samstag - Sonntag 10.00 - 17.00, VI. - VIII. Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00

Tøeboò (17 km östlich von Borovany) – Tøeboò’s Ursprung beginnt im 12. Jh. Die Stadt liegt im Naturschutzgebiet Tøeboòsko und zählt zu den Bioreservaten von UNESCO. Die Landschaft der Wälder und Teiche lockt zum Wandern und Radfahren Tøeboò ist ein beliebter Kurort für Krankheiten des Bewegungsapparats. / www.itrebon.cz
- Schloss Tøeboò /
www.npu.cz
Geöffnet: IV.,V., IX., X. Dienstag – Sonntag 9.00 – 16.00, VI.-VIII. Dienstag - Sonntag 9.00 – 17.00
- Schwarzenbergische Gruft /
www.npu.cz
Geöffnet: IV.,V., IX., X. Dienstag – Sonntag 9.00 – 16.00, VI.-VIII. Dienstag – Sonntag 9.00 – 17.00

Žumberk (12 km südlich von Borovany) – ursprünglich gotische Dorffestung, im Renaissance Stil umgebaut
- Museum der gemalten Bauernmöbel /
www.muzeumcb.cz
Geöffnet: IV., X. – Samstag, Sonntag, Feiertage 9.00 -16.30, V. – VI., IX. Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.00, VII. - VIII. Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.30

Lehrpfade in der Natur

Èervené Blato (Rote Moore) – die bekanntesten Moore in Tøeboò und Umgebung, 6 Stationen, Länge 4,5 km. Das Radfahren ist nicht erlaubt.
Der Weg um Svìt (Welt) – ein Rundlehrpfad um den Teich Svìt in Tøeboò beginnt beim Hotel Bohemia, Länge 12 km, 18 Stationen, am Lehrpfad befinden sich Sitzbänke und 2 Feuerstellen.
Pamìtí Novohradska (Gedächtnis der Gratzener Berge) – auf der 46 km langen Strecke mit 12 Stationen lernen die Besucher die Aberglaubegeschichten aus Novohradsko kennen. Die Strecke führt über die Wallfahrtskirche Dobrá Voda und die gotische Festung Žumberk. Der Beginn ist vor dem Schulgebäude in Nové Hrady.
Pamìtí Slepièích hor - die 54 km lange Strecke mit 17 Stationen informiert die Besucher über die Geschichte der einzelnen Orte.
Rudolfovo Mìsto (Rudolfsstadt) – der Pfad bilden zwei von einander unabhängige Strecken durch die Stadt Rudolfov und deren Umgebung. Beide beginnen und enden auf der Endhaltestelle des öffentlichen Nahverkehrs, Radfahren möglich.
Sokolí hnízdo (Adlernest) – beginnt in der Stadt Nové Hrady, Länge 3 km, 15 Stationen, informiert über die Flora und Fauna in der Region.
Totalität trennt – beginnt und endet beim Bahnhof in Borovany, 6 km lang mit 9 Stationen, erinnert an die Geschichte der Befestigungen an der tschechisch-österreichischen Grenze vor dem 2. Weltkriegs. Station Nr. 9 bildet das Private Freilichtmuseum mit der Geschichte des Eisernen Vorhangs/Grenzbefestigung in den Jahren 1953 – 1990.
Tereziino údolí (Theresiental) - beginnt bei dem ehemaligen Eingangstor ins Tal bei Nové Hrady, Länge 5 km, 14 Stationen, informiert über Interessantes aus Natur und Architektur.
Trhové Sviny – beginnt in der gleichnamigen Stadt, Länge 4 km, 10 Stationen.
Informiert über die Natursehenswürdigkeiten in der Region. Auf der Strecke befindet sich das renovierte wasserbetriebene Hammerwerk genannt Bušek’s.